Schluss mit halben Sachen. Wenn du eine Website hast, brauchst du ein Impressum, das nicht nur den Gesetzgeber zufriedenstellt, sondern auch deinen Besucher nicht verwirrt. Hier geht’s um Klarheit, nicht um Legalese.
Pflichtangaben – Die Basics
Dein Name, deine ladungsfähige Anschrift und, falls vorhanden, deine Rechtsform. Keine Ausreden. Wer braucht das? Jeder, der geschäftsmäßig im Netz auftritt. Und ja, eine Privatperson, die regelmäßig Produkte anbietet, fällt ebenfalls darunter.
Kontaktmöglichkeiten – Mehr als nur ein Email
Telefonnummer, Fax (wenn du noch welche hast) und eine funktionierende E-Mail-Adresse. Wer will schon ein Kontaktformular, das ins Leere läuft? Hier ist der Deal: Mach es einfach, mach es erreichbar.
Vertretungsberechtigte – Wer darf unterschreiben?
Wenn du eine GmbH oder AG bist, muss der Geschäftsführer bzw. Vorstand genannt werden. Und wenn du ein Einzelunternehmer bist, bist du das. Punkt.
Register und Kennzahlen – Zeig, dass du legal spielst
Handelsregister, Vereinsregister, Registernummer, USt-IdNr. – alles muss hier auftauchen. Ohne das ist dein Impressum ein leeres Gerede. Und das kostet dich schnell Geld, wenn die Behörden anklopfen.
Verantwortlich für Inhalte – Wer trägt die Schuld?
Ein Hinweis auf den Verantwortlichen nach § 55 Abs. 2 RStV ist kein optionales Extra, sondern Pflicht. Wenn du das ignorierst, kann dir ein Gericht einen Auftritt verordnen, den du nicht willst.
Urheberrechtshinweis – Dein Content, deine Regeln
Klare Aussage, dass sämtliche Texte, Bilder und Grafiken geschützt sind und nicht ohne Erlaubnis kopiert werden dürfen. Und wenn du externe Inhalte nutzt, musst du das ebenfalls kenntlich machen.
Haftungsausschluss – Für den Ernstfall
Ein kurzer, knackiger Disclaimer, der erklärt, dass du für externe Links nicht verantwortlich bist. Hier ein Beispiel: „Wir übernehmen keine Haftung für die Inhalte verlinkter Seiten.”
Datenschutzverweis – Nicht vergessen
Ein Hinweis, dass die Datenschutzerklärung separat zu finden ist. Und ja, das ist ein eigenständiges Dokument. Kombiniere das nicht mit dem Impressum, das wirkt amateurhaft.
Praktischer Hinweis – So setzt du das Ganze um
Setze das Impressum auf jeder Unterseite sichtbar ein. Am besten im Footer, aber immer erreichbar mit einem Klick. Und achte darauf, dass es nicht durch Werbung verdeckt wird. Hier ein gutes Beispiel: https://wetttippheutetennis.com/legal-notice/.
Warum du jetzt handeln musst
Ein fehlendes oder fehlerhaftes Impressum kann zu Abmahnungen, Bußgeldern und Vertrauensverlust führen. Kurz gesagt: Du willst das nicht. Also prüfe sofort deine Seite, ergänze die fehlenden Angaben und spare dir Ärger.